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AHA! Sylvia C. Trächslin

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Sylvia C. Trächslin
Weidenweg 10, CH-4127 Birsfelden
Telefon +41(0)61 643 92 26
s.traechslin@vtxmail.ch

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Jedes Lebewesen ist Teil
verschiedener sozialer Systeme.
In jedem sozialen System sind alle miteinander verbunden, hängen alle miteinander zusammen und beeinflussen sich alle wechselseitig
mit
ihrem Denken,
Fühlen, Tun und Sein.

Entstehungsgeschichte des PrOzEsS MoBiLe®

Das Werkzeug PrOzEsS MoBiLe® ist eine Eigenentwicklung von AHA! Sylvia C. Trächslin.

Das erste Mobile lernte ich, wie die meisten auch, als Baby kennenlernen. 1998 begegnete es mir jedoch in einer anderen Form, im Buch "Die Liebe und der Suff" von Dr. Helmut Kolitzus, wieder. in diesem Buch wurde das Mobile als Modell dafür, Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit zu erklären verwendet.

Im Jahr 2002 sollte ich gemeinsam mit Gruppenkolleginnen, im Zusammenhang mit der Ausbildung zum zertifizierten systemisch-lösungsfokussierten Kurzzeitcoach, ein ca. 5-Minuten-Referat zum Thema Systemtheorie halten. Nachdem es sich zeigte, dass es schwierig war ein derart trockenes Thema in wenigen Worten zu erklären, brachte ich die Idee ein, ein Mobile anzufertigen um an diesem die Geschichte eines suchterkrankten Vaters und seiner Tochter zu erzählen, und gleichzeitig von mir die Geschichte 'gehängt' würde.
PrOzEsS MoBiLe - Zu BeginnPrOzEsS MoBiLe - Zu BeginnIch gestaltete aus Puppenhausfiguren, Bambusstöckchen und Schnur ein Mobile, welches damals noch mit einer Hand gehalten werden musste, und mit der anderen Hand Gewichte für Markantes angehängt wurden. Etwas später begann ich dieses Mobile an einen Musiknotenständer zu hängen, um freihändig Geschichten wiedererzählen und diese gleichzeitig am Mobile hängen zu können.

Die Teilnehmer jener Coaching-Ausbildung hörten damals nicht spezifisch etwas über Systemtheorie, sondern erlebten aufgrund der Demonstration am Mobile Systemtheorie als etwas Sicht- und Greifbares, und als etwas, was Vernetzungen, Verflechtungen, Abhängigkeiten, Dynamiken, Beweglichkeiten sicht- und fühlbar machen konnte Noch heute, wenn ich Ausbildungskollegen treffe kommt dieses Kurzreferat mit der Demonstration und dessen Wirkung zur Sprache.

Nach jenem Kurzreferat entschied ich, dieses Puppenhausfiguren-Mobile in Coachings und Bildungsangeboten zum Thema Rollenfixierungen und Interdependenzen (im Sinne von Co-Abhängigkeit) einzusetzen, und das praktische Arbeiten mit dem Mobile weiter zu entwickeln.
Ich wollte KlientInnen und Bildungs-TeilnehmerInnen ein Werkzeug anzubieten, an welchem sie mit eigenen Händen Erfahrungen und Erlebtes erzählen und hängen, und so ihre inneren Bilder nach Aussen bringen und mit Distanz betrachten konnten.

Bald gingen Anfragen dazu ein, ob sich Prozesse und Dynamiken in Schulklassen, Arbeitsgruppen oder betrieblichen Abteilungen und deren Auswirkungen auf die sozialen Systeme an verschiedenen Mobile-Modellen gleichzeitig demonstrieren liessen. Besonders Workshops im Gesundheitsförderungsbereich für junge Erwachsene machten es erforderlich, die Arbeit am Mobile zu überprüfen und an die Möglichkeiten des Verständnisses von jungen Erwachsenen anzupassen, so, dass sie sich nicht Theoretisches anhören mussten, sondern einen Kontext erhielten, in welchem sie sich in ihrem Tempo und auf ihre Art bewusst werden konnten, dass ihr fixiertes Rollenverhalten nicht nur für sie selber, sondern auch für jene Menschen, die sie liebten Konsequenzen haben konnte. Die Wirkung wurde durch nacherzählte und nachgehängten Geschichten (Prozesse) erzielt.

Letztendlich waren es diese jungen Menschen, welche den Anstoss zur Weiterentwicklung des Mobiles gaben. Sie fragten mich, weshalb ich nicht ein Video mit einem Kurzfilm machen würde, welchen ich dann in meinen Bildungsangeboten und während Demonstrationen am Mobile laufen lassen konnte.

Es kam nicht, wie Ende 2003 geplant, zu einer schlichten Videoaufnahme mit ein paar Szenen, sondern zu der Entwicklung und Produktion des Überregionalen Präventionsprogramms Helden, Sündenböcke & Co© - Jugendlichen dabei helfen einen flexiblen Umgang mit Rollen zu entwickeln.

TopTopDer zwei Jahre dauernde Entwicklungs- und Produktionsprozess erforderte es, bessere, differenziertere, stabilere, und vor allem noch mehr Mobiles zu entwickeln. Dies, um die für das geplante Lehrmittel (Kernmodul des Präventionsprogramms) beschriebene Theorie überprüfen, und anlässlich Lehrerfortbildungen Aussagen am Mobile demonstrieren und überprüfen zu können. Zudem sollte ein Lehrmittel-Arbeitsmodul Lehrpersonen die Anleitung dazu liefern, wie mit Schülerinnen und Schülern ein Klassen-Mobile hergestellt werden und zu einem späteren Zeitpunkt aktuelle Situationen in der Schulklasse an diesem nacherzählt und nachgehängt werden konnten, so dass langwierige Diskussion über das Warum einer aktuellen Situation vermieden, und rascher auf die Lösungs-Ebene gelangt werden konnte.

Um diesen vielschichtigen und komplexen Bedürfnissen gerecht werden zu können, arbeitete ich mit Heinz E. Augsburger während eineinhalb Jahren an der Weiterentwicklung des ursprünglichen Mobiles, dem heutigen PrOzEsS MoBiLe® (Bild rechts).

TopTopHeute gibt es mehrere PrOzEsS MoBiLe®: grosse, aufbaubare Mobiles, die an stabilen Metallständern angebracht werden, und oben bei der Aufhängung mit einer transparenten Federaufhängung versehen sind, um Systembelastungen, zunehmende Systemunbeweglichkeiten und sich anzeigende Systemerstarrungen und bevorstehende Systemzusammenbrüchen sichtbar und nachvollziehbar machen zu können. PrOzEsS MoBiLe - HeutePrOzEsS MoBiLe - Heute

An diesen PrOzEsS MoBiLe® werden kleine und grosse soziale Systeme (Gemeinschaften, Gruppen, Familien, Schulklassen bzw. Netzwerke) oder bei Bedarf mehrere soziale Systeme gleichzeitig mit Holzfiguren (weibliche/männliche, Erwachsene/Kinder, Führungskräfte/Angestellte), und auch 'innere Mobile-Räume' mit farbigen Holzklötzen (Mobile der internalisierte Rollen und entsprechendes Rollenverhalten, Gedanken, Glaubenssätze, Werte, Gefühle, Motivationen, Fähigkeiten, Strategien, Gesundheit, Hobbys, Beziehungen) gehängt, und damit Prozesse und Dynamiken sicht-, greif- und emotional erlebbar gemacht.

Die Arbeit am PrOzEsS MoBiLe® befindet sich in steter Weiterentwicklung, bleibt herausfordernd, wird laufend hinterfragt, überprüft und weiterentwickelt.

Das PrOzEsS MoBiLe® wurde am 15. November 2004 beim Amt für Geistiges Eigentum in Bern registriert.

TopTopFür Informationen zur praktischen Arbeit am PrOzEsS MoBiLe® klicken Sie bitte hier.